Büli Bike Tigers

 ...have fun go dirt!








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27.12.2015

Die BBT geniessen die Sonne über dem Unterländer Nebel

Ziel der heutigen Tour war es, dem Nebel ein Schnippchen zu schlagen und die Sonne und die Dezemberwärme über dem Nebel geniessen zu können. Richtiges Berggefühl kam auf dem Laubberg oberhalb Glattfelden auf, lag Glattfelden doch dick im Nebel, währen wir uns in der Sonne befanden. Weiter ging es dann nach Rheinsfelden, über den Rhein und schliesslich via Günzgen mit Umwegen auf den Wannenberg, von wo wir via Wasterkingen und den Bahndammtrail zurück nach Bülach bikten. Der Trailanteil der heutigen Tour war selten klein, dafür tat’s gut, die Wärme, die Sonne und vor allem den Blick aufs Nebelmeer geniessen zu können.



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26.12.2015

Georg mit weihnächtlichem Plattfuss

Die letzten Wochen im November und Dezember waren genial zum biken. Nicht zu kalt, trocken und meist sonnig.
Danke Mäse für die heutige Sonnentour, die wir knapp vier Stunden geniessen konnten. Wenn da nur die undichten Tublesreifen von Georg nicht wären.
Maeke.


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06.12.2015

End of Season Party 2015

Fein war das Fondue und gemütlich das Zusammensein.
Herzlichen Dank allen, die dabei waren und vor allem denjenigen, die zum Gelingen des Fondues beigetragen haben.
Der Einnahmenüberschuss aus diesem Fest (er beträgt beachtliche Fr. 40.--) fliesst auf das Homepage-Konto der BBT.


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29.11.2015

Walenseetour von von Mäke, Cesi sowie Beat und Jörg Stähli

Der Bericht von Mäke über die Tour vom 8. November 2015

Cesi, Mäke Beat und Jörg Stähli wollten das einmalige Wetter im November nochmals für eine Biketour in den Bergen nutzen und fuhren mit dem Auto nach Weesen am Walensee. Auf dem nicht alltäglichen Veloweg fuhren wir auf der Südseite des Walensees nach Walenstadt. Von dort gings ca. 1200hm über Walenstadtberg und Alp Schwaldis auf einen wunderschönen Aussichtspunkt, auf 1540m, wo wir eine Pause einlegten und Cesi das zweite Sandwich hinunterdrückte. Dieses brauchte er auch, die Abfahrt war nicht ganz ohne und verlangte höchste Konzetration. Im Restaurant Burg-Strahlegg genehmigten wir uns noch einen Kaffe um dann die lezten Kilometer zurück nach Weesen zu fahren.
Fazit: mit wenig Aufwand verbrachten wir einen wunderschönen, warmen Tag im tiefen Herbst.
Maeke

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29.11.2015

Spätjahrestour von Frédéic

Frédéric nützte den super schönen und sagenhaft sonnigen Herbst und startet zusammen mit einigen Freunden am 8. November 2015 in Davos Richtung Arosa und dann weiter nach Chur. Die Südhänge waren dank der Sonne gut fahrbar, derweil die Nordhänge voller Schnee und entsprechend schwierig zu durchqueren waren.

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23.10.2015
 
Stephan berichtet von seiner September-Tour

Einmal mehr war ich mit 3 Bike-Kollegen (Guido, Peter, Marco) während 7 unvergesslichen Tagen an bekannten aber auch neuen Bikemonumenten, Sehenswürdigkeiten und Höhepunkten vorbei gekommen. Wir haben auf eigene Faust die Mountain Rally im Bündnerland nachgefahren. Die Tour war wieder vom feinsten; 4 Tage strahlend blau und warm, 3 Tage durchzogen jedoch meist trocken…


Impressionen und Emotionen könnt ihr euch im Filmchen rein ziehen!

01.09.2015


Simon berichtet vom Enduro-Rennen "Trans Savoie"

das race ist vorbei und hat betreffend strecke und erlebis alles bisherige bei weitem uebertroffen! die trails waren super fordernd (teilweise nur sehr schwer befahrbar...) und haben klar auch die persoenlichen limiten aufgezeigt. dazwischen gab es immer verbindungsetappen die nicht auf zeit gefahren werden mussten. so blieb auch zeit die aussicht zu geniessen und sich etwas zu erholen. mit einem 4. schlussrang bei den 40+  (overall 28. von 130) bin ich mehr als zufrieden. schliesslich war es ja mein erstes race dieser art. die kurzfristige umstellung auf ein 29" bmc trailfox hat sich auch als die richtige wahl herausgestellt. die grossen raeder mit ihren guten rolleigenschaften haben mich stark unterstuetzt. defekte hatte ich trotz teilweise riskanter fahrweise keinen einzigen und stuerze hatte ich auch nur ein zwei harmlose hinfaller aus dem stand.

fuer abwaehrts orientierte biker eine absolute empfehlung!

Hier die Bilder, die Simon von Frankreich mit nach Hause brachte:

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30.08.2015

Mäse trifft Ur-BüliBikeTiger auf dem Bahndammtrail

Mäse berichtet, dass er heute Nachmittag auf dem Bahndammtrail den heimlich trainierenden Ur-BüliBikeTiger „Adi“ angtroffen habe. Spontan seien sie dann gemeinsam via Laubberg zum Leuenchopf geradelt. Es habe Spass gemacht und Mäse habe feststellen können, dass Adi nach wie vor gut im Saft und technisch - wie in guten alten Zeiten - versiert unterwegs sei.
Wer weiss, vielleicht schafft es Adi bald mal wieder, an einem Sonntag um 09.00 Uhr bei der Post zu sein.

23.08.2015


Philipp berichtet von seinem Rennsommer

Mein Rennsommer:

Mit dem Sieg an der TortourChallenge über 530km beendete ich Mitte August meinen erfolgreichen Trainings –und Rennsommer 2015. Einen detaillierten Bericht zur TortourChallenge folgt noch.

Die anderen beiden Wettkämpfe die ich bestritt war das Four Peaks Bikerennen in Kärnten und der Gigathlon in Aarau.

Erst mal zum Four Peaks.

Carl, Pino, Dirk und ich fuhren mit einem vollgepackten Auto ins wunderschöne Kärntenland. Obwohl Mitte Juni lies das Sommerwetter arg zu wünschen übrig. Vier Tage lang 14-18 Grad und es wechselten sich laufend Sonnenschein und Regen ab. Am ersten Tag fuhren wir alle relativ zurückhaltend im Wissen dass noch drei harte Tage auf uns zu kommen. Immerhin traten wir im Schnitt jeden Tag  75 Kilometer und 2200 Höhenmeter. Klar, jeder von uns fuhr sein eigenes Tempo, gleichzeitig zählten aber auch alle vier Zeiten zusammen noch zusätzlich zu einer Teamwertung. Nach den ersten drei Tagen und einem einzigen Reifendefekt an Dirks Bike lagen wir auf dem siebten Team-Rang! Fest entschlossen diesen zu verteidigen starteten wir am letzten Tag in eine kalte regnerische Etappe. Kaum wurde das Rennen nach einem neutralisierten Start freigegeben hatte es bei Dirk’s Bike die Kette derart verklemmt dass sie Riss und Dirk deshalb ins Ziel „trottinettlen“ musste. Da dementsprechend in der letzten Etappe nur drei von vier Zeiten gewertet wurden, rutschten wir noch ab auf den zehnten Platz, was aber immer noch ein starkes Resultat war. So fuhren wir mit je 270 Kilometer Kärntner Asphalt und Trails in den Waden gesund und Sturzfrei zurück nach Bülach.

Gigathlon mit einer überraschenden Disziplin für mich.

Ich liess mich von einer Kollegin überreden mit ihr am zweitägigen Gigathlon-Couple (zu zweit) mitzumachen. Dem stimmte ich zu mit dem Plan im Hinterkopf „nur“ Rennrad fahren und biken zu müssen. Als wir uns dann erfolgreich angemeldeten hatten und ich endlich mal in Ruhe die Ausschreibung durchlas sah ich, dass am Sonntag der Rennradfahren ebenfalls auch die Schwimmdisziplin meistern muss. Das hiess für mich also entweder einen Ersatz für mich zu suchen, oder schwimmen zu lernen. Naja ich entscheid mich für’s Schwimmen. Ok ich habe es mit dem Aufwand nicht übertrieben, denn für mich ging es darum die 2.3 Kilometer gemütlich und unbeschadet zu überstehen. Einen Neopren konnte ich mir glücklicherweise ausborgen. Als es dann endlich soweit war, stand uns ein heisses Sommerwochenende bevor. Am Samstag lief es beiden mehr als Top und wir beendeten den Tag auf dem 16. Gesamtrang und das von fast 260 Zweierteams. Das war weit besser als wir uns das ausgemalt hatten aber eben, das Schwimmen kam ja noch. Am Sonntag startete ich um 6.00 zur ersten Rennradetappe. Mit der zweitschnellsten Zeit kam ich am Hallwilersee an und zerrte den Neopren über die verschwitzte, klebrige Haut. Ich glitt in einem üblen Schwimmstil mehr schlecht als recht in 80 Minuten über die Wasseroberfläche. Dass 40 SchwimmerInnen noch langsamer waren als ich, erstaunte mich doch sehr. Anscheinend gibt es noch mehr SchwimmanalphabetenJ. Mit Wasser vollgeschluckt trat ich anschliessend mit Bauchkrämpfen auf Sparflamme durch die zweite Rennradetappe. Da aber meine Kollegin Helen mit joggen und inlinen nochmals zwei super Zeiten realisieren konnte und ich nochmals unter die top drei bikte, reichte es am Ende für den uns versöhnlichen 26. Rang am Gigathlon Couple 2015.


Hier die Bilder des TortourChallenge-Sieges (wozu wir Philipp grad noch einmal gratulieren!!)



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06.08.2015

Bikemarathon Lumnezia am 2. August 2015 - sehr überschaubares, schönes und familiäres Renne mit cooler Streckenführung

...einmal mehr hat Stephan in seiner 2. Heimat am Bikemarathon Lumenzia teilgenommen... Trotz vorgängiger Magen-/Darmverstimmung, hat er die Strecke bei bestem Bikewetter knapp überstanden. "Bier und Wurst nach dem Rennen konnte ich halten :-) ..."


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27.06.2015

Kids Bike Day im Büli Bike Park

Cello, Organisator des Kinder Bike Trainings, berichtet:

Wegen den Wetterprognosen musste der 3. Büli Bike Park Anlass um eine Woche verschoben werden. Allerdings war auch das Verschiebedatum keine trockene Alternative, im Gegenteil: es war trüb und regnerisch. Und weil alles ganz anders angekündigt war, hofften wir stets auf die grosse Lücke im dunklen Grau des Himmels. Trotz allem liessen sich von den 53 gemeldeten Kids Bikers mit ihren Familien nicht weniger als 47 die Lust am Biken nicht nehmen! Nach einer kurzen Einführung auf dem Schulhausplatz in Niederglatt ging es los nach Büli in den Bike Park. Die Neuen der Gruppe 1 vorne, im mittleren Teil die etwas grösseren Kinder der Gruppe 2, gefolgt von den Eltern und Geschwistern am Ende des Pelotons.
Die Fahrt im Regen erfolgte ohne Zwischenfälle. Nach nur zwei Monaten wissen auch schon die Jüngsten, erst fünf Jährigen, wie in einer Einerkolonne zu fahren ist. Im Bike Park angekommen, wurde allen schnell klar, dass die Wurst nicht grilliert werden konnte. Der Grillplatz stand unter Wasser. Wo kein Wasser, war Schlamm oder feuchtes Holz.
Wir einigten uns, nur die Bike-Runden zu fahren und anschliessend wieder nach Niederglatt zurückzukehren.
Gruppe 1 fuhr eine kleine, abgekürzte Singletrail Runde. Diese konnten die Kinder anschliessend auch selbst befahren. Gruppe 2 fuhr eine ganze Runde auf der offiziell ausgeschilderten Route. Mit den grösseren Bikes und ihrer Erfahrung meisterten sie diese Runde mit Bravour. Immerhin war das Terrain äusserst schwierig zu befahren: Schlamm, Matsch und rutschige Wurzeln verlangten viel technisches Geschick.
Aber nicht nur das Biken machte den Kindern Spass - auch ob der Dreckschicht auf ihren Trikots und Wädlis hatten sie grosse Freude. Die Waschmaschine liess grüssen.
Nach dem obligaten Gruppenfoto ging's zurück. Es hatte in der Zwischenzeit zwar aufgehört zu regnen, aber die Wege waren immer noch nass, die Temperatur verhalten - Schafskälte eben.
Die vom Hotel Engimatt gesponserten Würste, Brote und Getränke wurden verteilt, damit sie zu Hause an der Wärme gegessen werden konnten. Die Desserts von Yvonne Bucher und Monika Laubacher fanden noch auf dem Platz schnellen Absatz – hervorragend und vielen Dank!
 
Es hätte zwar trockener sein können, aber ein bleibendes Erlebnis war's allemal. Wir Marcel + Marcel sind froh, dass wir diesen Anlass ohne nennenswerten Zwischenfall durchführen konnten. Das Clubrennen holen wir eventuell später in der Saison nach. Besten Dank an alle Teilnehmer!


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21.06.2015

Mäse finisht am Swissman

Der Swissman: Eine Abenteuerreise durch die Schweiz. Wer sich für diese Reise durch die Schweiz anmeldet und einen Startplatz zugelost erhält, bereitet sich auf 3.8 km Schwimmen im Lago Maggiore, 180 km Radfahren (von Ascona über den Gotthard, dann über die Furka und schliesslich über die Grimsel bis hinaus nach Brienz. Total 3'500 HM) und den abschliessenden Marathon von Brienz via die Giessbachfälle, Bönigen, Wilderswil, Zweilütschinen, Grindelwald und schliesslich steil hinauf auf die Kleine Scheidegg (total 2'000 HM) vor. Die Strecke ist fix vorgegeben, die Verpflegungsposten sind flexibel. Heisst: Wer Verpflegungsposten sucht, sucht vergeblich. Es gibt keine. Die Verpflegung ist Sache der Teilnehmer. Jeder Teilnehmer muss die Verpflegung selber organisieren. Eine offizielle Zeitnahme gibt es auch nicht. Wer zuerst auf der Kleinen Scheidegg ist, hat gewonnen. Sieger sind all die, die es auf die Kleine Scheidegg schaffen.
Wie letztes Jahr durfte ich an diesem Anlass teilnehmen. Es sind max. 250 Athleten zugelassen.
Zusammen mit 250 Athleten aus unglaublich vielen Ländern begann die Reise am Samstag um 04.00 Uhr mit der Schifffahrt hinaus zu den Brisago-Inseln. 04.00 Uhr war richtig früh, doch noch früher war Tagwacht. Die Wechselzone in Ascona musste vor Abfahrt des Schiffes eingerichtet werden. So endete der Schlaf für mich um 02:45 Uhr. Ab da bereitete ich mich auf den langen Tag vor.
Bei den Brisago-Inseln stiegen wir ins Wasser und crawlten bis zum Lido in Ascona. Aufgrund der extremen Nordföhnlage hatten wir schon am frühen Morgen Gegenwind und somit ablandige Strömung. Die Schwimmzeiten waren dann auch ca. 15 Minuten länger als geplant. Die Wettervorhersage versprach nichts Gutes. Klar war, dass uns der Gegenwind die Fahrt hinauf zum Gotthard richtig erschweren würde. Gemäss Wetterbericht mussten wir zudem auf den zu überfahrenden Pässe mit Kälte und Schnee rechnen.
Der Wechsel aufs Rennrad ging gut. Voll motiviert fuhr ich Richtung Gotthard. Wie vereinbart, traf ich unterwegs meine beiden Betreuer, Uschi und Jürg, zweimal. Dies gab mir die Möglichkeit, nur mit einem Bidon zu fahren und so mit einem etwas leichteren Rennvelo unterwegs zu sein. Noch vor Airolo traf ein, was alle befürchtet hatten. Der Wind nahm zu und der Regen setzte ein. Nach Passieren der Hälfte der Tremola warteten Uschi und Jürg auf mich. Dort wars richtig garstig. Ich entschied, mich winterlich einzukleiden. Keinesfalls wollte ich riskieren, schon auf dem Anstieg auszukühlen. Oben auf dem Gotthard schnappte ich mir dann auch eine richtig dicke und wasserdichte Regenjacke. Diese war nötig, denn der Regen ging bereits in Schnee über. Weil meine Betreuer und ich vereinbarten, uns das nächste Mal erst auf der Furka zu treffen, fuhr ich mit einem kleinen Rucksack, um die Regenjacke für den Aufstieg ausziehen zu können. Es ist nicht gerade üblich, mit einem Rucksack ein Rennen zu fahren, doch die Entscheidung war goldrichtig. Oben auf der Furka wars dann richtig übel. Obwohl ab und zu die Sonne durch die dicken Wolken blinzelte, wars bei Schneefall saukalt. Es war def. nicht Rennvelowetter. Aufgrund der Kälte, der nassen Strasse und des abartig böigen Gegen- und Seitenwindes war die Abfahrt nach Gletsch nicht ungefährlich. Teilweise hatte ich richtig Angst, denn der Wind wehte mich hin und her, so wie es ihm grad gefiel. Einige Male musste ich während der Abfahrt richtig in die Pedale treten, damit es noch vorwärts ging.
Der Aufstieg auf die Grimsel war nicht besser. Starker Regen und saumässig schlechte Sicht. Egal. Nachdem ich mich auf der Grimsel wieder dick eingepackt hatte, nahm ich die Abfahrt nach Innertkirchen unter die Räder. Auf der Grimsel informierte mich Jürg, dass mich in Brienz trockene Strassen bei 15 Grad erwarten würden. Das war eine Freude.
Nachdem ich in Brienz in strömendem Regen in die Laufkleider wechselte, besserte das Wetter dann tatsächlich ungemein schnell. Ab Brienz begleitete mich Jürg mit dem Bike. Uschi fuhr von nun an alleine mit dem Auto. Wir vereinbarten, uns in Bönigen, nach 14 km Laufstrecke, das erste Mal zu treffen. Das Laufen ging richtig gut. Ich nahm mir vor, schön langsam und dafür regelmässig zu laufen. Geplant – getan. Wir schafften so ca. 9.5 km in der Stunde. Uschi stand wie immer mit Wechselkleider und Verpflegung bereit. So hätte ich die Kleider bei Bedarf wechseln können, was hir aber nicht nötig war. Weiter gings dann Richtung Zweilütschinen. In Zweilütschinen übergab Jürg das Bikean Uschi und lief fortan mit mir mit. Zusammen nahmen wir die steilen Rampen hinauf nach Burglauenen in Angriff. Da ich meine Kräften gut eingeteilt hatte, konnten wir die Anstieg alle joggend hinter uns bringen. In Grindelwald trafen wir Uschi erneut. Sie übergab uns in Grindelwald die Rucksäcke, die wir für die letzten 9 km mittragen mussten. Vom Veranstalter ist vorgegeben, dass sich jeder Athlet auf dem Weg hinauf auf die Kleine Scheidegg durch einen Supporter begleiten lassen muss. Vorgeschrieben ist ebenso, dass der Supporter und der Athlet je einen Rucksack, enthaltend 5 dl Getränk, 2 Riegel, 1 Jacke, 1 Paar lange Hosen, Handschuhe, Kappe, 1 Rettungsdecke, 1 Telefon und 1 Stirnlampe mittragen muss. Der Inhalt wird dann auch penibel kontrolliert. Das macht auch Sinn, erinnert man sich ja nur ungern an die Toten, die es bei einem Lauf auf die Zugspitze gab. Ab Grindelwald geht’s dann richtig Steil den Berg hoch. Jürg und ich schlugen ein horendes Tempo an. Im Sturmschritt eilten wir der Kleinen Scheidegg entgegen. Es ging richtig gut. Wir konnten das Tempo halten und sogar, wo der Weg es zuliess, joggen.
Nach 15 Stunden und 30 Minuten trafen wir glücklich auf der Kleinen Scheidegg, wo Uschi  auf uns wartete, ein.
Es war einmal mehr ein unglaublicher Tag mit sagenhaft vielen Eindrücken. Es war verdammt hart, doch war die Freude riesig, das Ziel gesund, pannenfrei und vor allem bei Tageslicht erreicht zu haben.
Ich hoffte, den Swissman wie vergangenes Jahr finishen zu können. Ich bereitete mich intensiv vor. Der Plan ging auf.
Klar ist, dass ein solches Unternehmen ohne Unterstützung nicht möglich ist. Ich danke deshalb Jürg und Uschi ganz herzlich. Sie ermöglichten mir diesen Ego-Sporttag bzw. diese unglaubliche Reise durch die Schweiz.



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28.05.2015

Philipp Amhof im Grenzbereich

Hier der Bericht von Philipp Amhof über einen Mosaikstein in der Vorbereitung auf sein grosses Ziel: RAAM 2016:

Testlauf five24

Five24? Wieder ein neuer Veloevent? Ja und nein. Die Organisatoren des Testlaufes prüfen ob daraus mal ein Wettkampf entstehen soll, deshalb haben sie RennradfahrerInnen gebeten die Strecke abzufahren um ein Feedback zu geben. Start war am Mittwoch vor Auffahrt um 20.30. Für die vorgesehenen 560 Kilometer und 7100 Höhenmeter hatten wir 24 Stunden Zeit. Start und Ziel war das Riverside in Glattfelden. Für mich ging es um ein weiteres grosses Training auf dem Weg nach Amerika nächstes Jahr. Vom Riverside losgefahren nahmen wir zuerst eine 290 Kilometer lange Westrunde in Angriff bevor wir zurück nach Glattfelden kamen um dann die 270 Kilometer lange Ostrunde in Angriff zu nehmen. Wettermässig starteten wir trocken, aber nicht lange. Auf dem Weg zur Deutsch-Französischen Grenze bei Fessenheim entluden die Wolken alles was sie zu bieten hatten. Und so ging es fünf Stunden lang. Regen, Dunkel, 12 Grad, nicht lustig, aber in Amerika fragt mich dann auch niemand. Durch das Steinatal hätte ich fast ein Mountainbike gebraucht. Die Strasse war vom starken Regen mit Blätter und Ästen übersät dass es mit dem Rennrad schon fast kriminell war. Nach elf Stunden zurück im Riverside legte ich mich 15min hin, ass etwas richtiges und nahm anschliessen die Ostrunde in Richtung Bodensee unter die Räder. Das Wetter wurde von Stunde zu Stunde besser, mit dem Rohrschacherberg (18% Steigung) wurden die Beine auch anständig gefordert und nach insgesamt 22h30min fuhr ich im Riverside Glattfelden ins Ziel.

Fazit:

Für mich waren das 22h und 30min optimales Training für Amerika und ich habe wieder viele wichtige Dinge dazu gelernt.

-   Im Regen hatte ich Sitzprobleme die sich im trockenen nicht ergeben. Das heisst für mich in Amerika werde ich im Regen mit einem kleinen Schutzblech fahren

-  Seit diesem Jahr esse ich Winforce Produkte. Und auch nach einem ganzen Tag auf dem Rad hatte ich weder Bauchschmerzen, noch Dünnpfiff oder sonst irgendwelche Probleme

-  Mit dem neuen Garmin Montana 650 lässt sich das Begleitfahrzeug einwandfrei navigieren und es lassen sich die selben Streckendaten darauf laden wie auf dem Velonavi.

Speedgruss

Philipp 

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06.05.2015

Mäse berichtet vom Rennen "joberg2c":

Die BüliBikeTigers radeln vom 24. April - 2. Mai 2015 in Südafrika

Nebst Gü und mir, packte auch Mäke sein Bike in eine Kiste und reiste am 22. April 2015 voller Erwartungen nach Johannesburg, Südafrika. Die Reise verlief problemlos und alles Gepäck kam unbeschädigt an. Nachdem wir mit einem Taxi zum Einschreibeort fuhren, setzten wir de Bikes zusammen und machten uns bereit, am nächsten Morgen, Freitag, 24. April 2015, 05.30 Uhr mit dem Shuttle an den eigentlichen Startort zu reisen. Es machte nicht wirklich Freude, denn während der Fahrt schüttete es wie aus Eimern. Nicht auszudenken wie es gewesen wäre, wenn das Wetter beim Start genau so schlecht gewesen wäre. Zum Glück hatten wir Glück. Der starke Regen dauerte nicht lange. Der Start fand dann beinahe bei Sonnenschein statt.
Die erste Etappe war als Einrolletappe ausgestaltet. Schon vor dem Start war klar, dass allen Teilnehmern die gleiche Zeit geschrieben werden würde. So konnten wir uns langsam an den neuen Untergrund gewöhnen und uns quer durchs Teilnehmerfeld plaudern. Gemütlich ging es so über tolle Trails und nicht enden wollende Staubpisten.
Am nächsten Morgen war dann Start des eigentlichen Rennens. Die Organisatoren gaben sich alle Mühe, uns während den folgenden 8 Tagen ihre besten Trails und spektakulärsten Landschaften zu zeigen. Es machte einfach nur Spass. Klar kosteten die Km enorm viel Schweiss. Es war anstrengend und kräfteraubend. Der Spass kam aber nicht zu kurz. Und spätestens nach Erreichen der Etappenziele waren die Strapazen vergessen. Die Vorfreude auf noch mehr Trails und noch eindrücklichere Landschaften, die jeweils für den nächsten Tag versprochen wurde, herrschte vor.
Die Übernachtungsorte liessen uns nur staunen. Gü und ich fuhren dieses Rennen schon vor 3 Jahren. Wir waren uns damals sicher, die Organisation war super und konnte nicht getoppt werden. Falsch gedacht. Die Organisatoren fanden noch bessere, noch geeignetere Etappenorte und die jeweiligen Ortskomitees gaben sich jede erdenkliche Mühe, uns die Aufenthalte so angenehm wie möglich zu machen.
Kurz zusammengefasst kann ich sagen, dass die 9 Renntage einfach nur spitze waren. Es fehlte uns an nichts und es wurde uns Biken vom Feinsten geboten.

Zu sagen bleibt, dass Mäke und Gü als Team in der Kat. Veteranen (Start Nr. 153) unterwegs waren. Ich fuhr in der Kat. Solo-Men (Start Nr. 404A).
Und da es ein Rennen war, habe ich ganz am Schluss eine Zusammenfassung der erreichten Rangierungen aufgelistet. Die ausführliche Rangliste findet ihr hier.
Anfügen möchte ich hier aber sogleich, dass zu bedenken ist, dass Gü zu Beginn des Jahres eine OP zu überstehen hatte und Mäke sich vor 6 Wochen das Schlüsselbein gebrochen hat, was ebenfalls zu einer OP führte.

Hier einige Fotos dieser tollen Bikewoche:
(ein Klick auf das Foto reicht, um das Bild zu vergrössern)

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17.04.2015

BBT-Woche auf La Palma vom 15.-22.03.2015

Nach anfänglichen Trailfinderschwierigkeiten gings richtig los und wir genossen bei mehrheitlich schönem Wetter, aber auch paar Regentropfen und nicht nur Kurzhosenwetter, eine Woche voller toller Trails, satten Anstiegen und losen Abfahrten. Es machte Spass und wir fühlten uns richtig wohl auf der Insel. Festgestellt haben wir aber, dass Bodenkontakt zu Steinausschlag auf der Haut führen kann.  Nach einer Woche kehrten wir gesund und nur mit marginalem Materialschaden – ausser dem Bikerahmen von Hans, welcher Rahmen das Terrain nicht nur lustig fand – gesund und wohlbehalten ins Unterland zurück. 

Hier einige Fotos dieser tollen Bikewoche:
(ein Klick auf das Foto reicht, um das Bild zu vergrössern)


01.03.2015

Pino und Philipp am Snow Epic 2015

Philipp Amhof berichtet von seiner Teilnahme am Snow-Epic in Engelberg. Zusammen mit Pino stellte er sich der Herausforderung und fuhr vom 14.- 18. Januar 2015 das Mehretappenrennen mit dem Breit-Pneu-Bike in Engelberg. Danke Philipp für deinen Bericht. 

"Mitte Januar, Engelberg Schweiz, 4 Grad, Sonnenschein, wenig Schnee. Eigentlich spricht alles gegen einen artgerechten Einsatz eines Fatbikes das sich auf Schnee und Sand am wohlsten fühlt, aber mal sehen. Pro Tag stehen zwischen einem und drei Wettbewerben an und so starteten wir am Donnerstag zum ersten Race:

Snow Epic 2015 Stage 1

Trockener Asphalt, fester Schnee oder blankes Eis. So präsentierte sich der erste Tag in Engelberg. Die knapp 30 Kilometer waren sehr schwierig zu fahren, zumal Pino und Philipp KEINE Spikesreifen hatten. So gestaltete sich eine schnelle Durchfahrt der Eispassagen als schwierig aber lösbar. Und prompt forderte die erste Etappe das erste „Opfer“. Einer der Teilnehmer brach sich die Hüfte beim Aufprall auf einer Eisblater. Pino und Philipp kamen zügig und ohne Sturz ins Ziel.

Den youtube-Film zur 1. Etappe findest du hier.

Snow Epic 2015 Stage 2 

Zweiter Tag. Heute stehen insgesamt drei Wettbewerbe auf dem Programm. Als erstes ein Uphill. Mit einem Fatbike das 14 Kilogramm wiegt und 4 Zoll breite Reifen hat ist es eine echte Kopfsache, sich auf Asphalt und Schnee 800 Höhenmeter den Berg hinauf zur Brunnihütte zu winden.

Den youtube-Film zur 2. Etappe findest du hier.

Snow Epic 2015 Stage 3

Oben angekommen, konnten wir uns in der Hütte warm halten und verpflegen, bis wir zur zweiten Session, dem Downhill, starteten. Aufgrund des wenigen Schnees wurde der Downhill auf rund einen Drittel gekürzt. Schade aber sinnvoll.

Den youtube-Film zur 3. Etappe findest du hier.

Snow Epic 2015 Stage 4 

Nachdem sich Pino und Philipp nach den ersten beiden Etappen nachmittags ausruhen konnten, stand am Abend das eliminator Rennen an. Dabei starten immer vier Fahrer gleichzeitig und es kommen so lange die Schnellsten zwei weiter, bis nur noch vier Fatbikes im Final stehen. Nachdem Pino im zweiten und Philipp im dritten von maximal sechs Läufen ausgeschieden sind, konnten wir uns gemütlich dem Abendessen widmen.

Den youtube-Film zur 4. Etappe findest du hier.

Snow Epic 2015 Stage 5

Samstag und Abschlusstag des Snow Epic 2015. Als die beiden BBT’s am Morgen aus dem Fenster sahen, staunten sie nicht schlecht als 30cm Neuschnee auf der Balkonbrüstung lag. Auf dem Programm stand ursprünglich 3h biken, auf Grund der Neuschnee und Lawinensituation wurde die Strecke aber auf rund eine Fahrstunde gekürzt. So kam es zu einem kurzen schnellen Uphill von Engelberg zur Mittelstation Gerschnialp. Von da an stiegen wir in die Gondel ein hoch zum Trübsee. Da gab es lecker Mittagessen an der wärme, einen Jass und anschliessend fegten wir die Skipiste runter. Man sollte meinen einen riesen Spass, aber so einfach ist es gar nicht mit den Fatbikes im Schnee. Die drei Tage haben aber super Spass gemacht. Echt eine coole Velofahralternative zu den üblichen Bike und Rennradwettbewerben.

Den youtube-Film zur 5. Etappe findest du hier.

Was neben dem Biken stattfand war aber nicht weniger lustig. Pino und Philipp lernten den ehemaligen Schwingerkönig Nöldi Forrer, der ebenfalls teilnahm, kennen. Sagen wir mal so, im Kopf ist Nöldi sehr jung geblieben und zu jeder Schandtat bereit. So verliefen die drei Tage sehr sehr lustig und wir denken dass die Veranstaltung sicher potential für die kommenden Jahre hat."


24.02.2015

Philipp Amhof gab an der Unterlandstafette 2015 richtig Gas. Hier sein Bericht (der natürlich verdankt wird):

Unterlandstafette vom 25. Januar 2015

Am 25. Januar fand die Unterlandstafette (ULS) zum 32. Mal in Bülach statt. Eine wie ich finde gelungene Veranstaltung mitten im Winter, wenn mit Ausnahme der Quer- und Bahnfahrer eigentlich Rennpause herrscht. Für mich ist die Teilnahme an der ULS ideal um auch im Winter ein kleines Trainingsziel zu haben. Die Stafette setzt sich aus den Sportarten Schwimmen, Eisschnellauf, Crosslauf, Rennvelo, Inlineskating und Biken zusammen. Dieses Jahr startete ich als Rennradfahrer für den Impuls Triathlon Club Bülach und als Biker für die Trainingsgruppe Freienstein. Im Fokus stand primär die Rennradsession, da ich mit dem Impulsteam den Sieg anvisierte.

Unser Schwimmer Pascal Stutz legte mit einer absoluten Bestzeit den Grundstein für unseren Sieg. Obwohl unser Eisschnelläufer Stephan Lowiner etwas Zeit auf die Schnellsten verlor konnte unser Crossläufer als Erster starten. Er beendete seinen Lauf ebenfalls mit Bestzeit in führender Position und übergab mir für die Rennradstrecke. An diesem Tag waren die Strassen nass und gesalzen, die Temperaturen lagen bei rund 0 Grad und der Wind blies mässig. So machte ich mich auf die rund 30 Kilometer lange Strecke und trat von Beginn weg mit sehr hohem Puls, um dem Verfolgerteam ein Aufschliessen so schwer wie möglich zu machen. Aber trotzdem gelang es dem Fahrer vom zweiten Team mich auf der Kiesstrasse zwischen Glattfelden und Hochfelden aufzuholen. Stellt euch vor: Wir treten gemeinsam mit rund 42 Kilometer pro Stunde  auf der Fläche und wechseln uns im Windschatten ab. Der jeweils hintere von beiden bekommt dabei die herrliche Mischung mit Salzwasser und Dreck bei kühlen 0 Grad direkt ins Gesicht gespritzt. Aber da wir aufeinander angewiesen waren konnten wir uns dem nicht entziehen. Ich hatte also schon deutlich schönere Rennradtouren als an diesem Sonntag.

Als ich dann mit der drittbesten Zeit zurück in die Kaserne Bülach fuhr, übergab ich dem nächsten Sportler. Da es sehr kalt und nass war und die Strassen zu gefrieren drohten wurde das Inlineskating durch einen zweiten Crosslauf ersetzt. Wir hatten einen sehr schnellen Läufer am Start und so konnten wir komfortabel mit dem Biker zur Schlussrunde ansetzen und insgesamt fast neun Minuten Vorsprung auf das zweite Team herausholen, sehr sehr geil
.

22.02.2015

 

Mäke im Pech

Während sich Günti vor einem Jahr auf den Pisten des Hoch Ybrig ein Schlüsselbein demolierte, zog ihm Mäke heute nach. Mäke stürzte mit dem Bike unglücklich, fiel auf das früher schon einmal zusamengeschraubte Schlüsselbein und zägg: futsch wars.

Wir wünschen gute Besserung.

06.02.2015

Loch im Schlauch?

Wer das kann, gewinnt 10 Gröllheimerpunkte extra

Hector Picard zeigt, wie es geht. 
Klick hier und staune selbst.

01.02.2015

Schnee? Für die BBT kein Problem

Besten Dank Philippe für die Fotos

(ein Klick auf das Foto genügt, um die anderen Fotos auch betrachten zu können)


 04.01.2015

Auswirkungen des Sturmes „Alexander

 

Mäse berichtet: Die heutige Tour der BBT führte auf gut zu fahrenden, nur stellenweise xtrem rutschigen aber durchwegs schneefreien Wegen von der Post über den Laubberg an den Rhein und schliesslich dem Rhein entlang nach Reckingen. Von Reckingen ging es auf der D-Seite dem Rhein entlang wieder in Richtung Ausgangspunkt. Nicht schlecht staunten die BBT‘s als sie sahen, was der Rhein heute alles mit sich führte. Dies sind wohl Auswirkungen des Sturmes „Alexander“, der nicht nur die weisse Pracht schmelzen liess, sondern vielmehr auch für einen selten hohen Pegelstand sorgte und ganz schön grobes Holz schlug. 

 











01.01.2015

Mäke und Dirk im Tiefschnee

Um die Jahreswende übten sich Mäke und Dirk im Tiefschnee oberhalb von Eschenmosen, wo dieses Jahr seit langem wieder einmal eine LL-Loipe gespurt werden konnte.