Büli Bike Tigers

 ...have fun go dirt!





20.11.2016


Nebelmeer im Unterland

Der kräftige Föhn sorgte dafür, dass anlässlich des heutigen Sonntagsrides von oberhalb Eschenmosen und auch ab dem Irchel ein herrliches Nebelmeer bestaunt werden konnte. 9 Tigers staunten und genossen die Sicht.


Bild links:    Blick von oberhalb Eschenmosen Richtung Brueder und Lägern
Bild mitte:   Blick von oberhalb Eschenmosen Richtung höchster Punkt des "Eschenmosers"
Bild rechts: Blick vom Irchel Richtung Buchberg "Hurbig"

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26.10.2016

Eine Tiger-Gruppe radelte in der Surselva durch den Herbst

Cesi berichtet von einem gelungenen Weekend in den Bündner Bergen:

Einige Tigers verbrachten eines der schönsten Wochenenden dieses Herbstes in der Surselva.

Die Unterländer Tigers:
Röbi Siegenthaler
Beat (Peachli) Stähli
Jörg (Schäkel) Stähli
Jiri (Cesi) Cesal
Tomi Ruckteschler
Andy Egg
Urs (Günti) Güntensberger
Jürg Zollinger

Und die Bündner Fraktion:
Noli Bachmann
Erwin Pelican

Anreise am Freitag Abend, rechtzeitig zu feiner Bolo, gespendet von Tomi. Und dazu zwei Magnum Phélan-Ségur, gespendet von Noli. Man kann sich Schlimmeres antun ;-)

Übernachtung in den Weekend-Destinationen bei Tomi in Waltensburg und bei Noli in Andiast, also fast in Rufweite.
Samstag wunderschöne Tour: Andiast/Waltensburg - Brigels - Danis - Trun - Surrein - Val Sumvitg - Alp Nadèls - Trun - Tavanasa - Rueun - Jörgenburg - Waltensburg/Andiast
Gute 60 km und 2'000 Hm
Nebst schönsten Auf's und Ab's in herrlicher Landschaft in herbstlichen Farben gab's bei Trun als Dreingabe auch noch eine Freilicht-Ausstellung (http://www.trun.ch/kultursport/kunstpfad/default.htm) und - echt imposant - OGNA (http://www.ogna.ch)
Und Jörg wusste bislang gar nicht, dass er Burgherr ist (http://surselva-hausbuch.ch/contentLD/HBS/BurgenJ1Joergenberg.pdf). Unpraktische Behausung, Zufahrt mit etwa 25% Steigung ;-)
Samstag Abend kulinarisches Highlight in Guido's Postigliun (http://www.postigliun-andiast.ch/htdocs/home/). Wild und Anderes vom feinsten, dazu Herrschäftler, welcher den Speisen nicht nachstand :-)
Den Sonntag verbrachten wir im wahrsten Sinne auf der Sonnenseite. Nach kurzen Autotransport nach Sumvitg ging's gleich mal 1'000 Hm zur Alp da Glivers. Immer schön gleichmässig, es rollte fast von selbst ;-).

Entsprechend gut angewärmt rüber zur Alp Crap Ner. Und dann das Highlight des Tages - runter bis Clavadi - mit allem was das Herz begehrt :-) :-) :-)
Nach einem Abstecher ins Val Russein wieder zurück nach Sumvitg.
Nur 23 Kilometer, aber die richtigen - die rauf und die runter.

Und jetzt die Danksagungen:
an Noli für die perfekte Streckenwahl und ortskundige Führung
an Tomi & Noli für Speis, Trank und Logis
an Jörg für die vielen Fotos und Filme
an Noli für die Karten und Höhenprofile
an die Tektonik für die Berge
an Petrus für das schöne Wetter
und an Chrigel für das hochladen der Fotos



08.10.2016


Gü und Mäke am Cape Pioneer Trek

Bald schon packen Gü und Mäke ihre Bikes in eine Schachtel und fliegen nach Südafrika in den afrikanischen Frühling, wo sie vom 16. Oktober 2016 bis zum 22. Oktober 2016 am Cape Pioneer Trek mitfahren. Wir wünschen viel Erfolg, keine Unfälle und schöne Erlebnisse.

Die offizielle Homepage des Cape Pioneer Trek findest du hier.

13.09.2016

Der Büli Bike Park hat eine neue Homepage

Parallel zu den Bauarbeiten im Büli Bike Park baute Nick (ein Kollege von Nils) eine neue Homepage für den Park. Uns gefällt die Seite. Ein Besuch lohnt sich.

Die Seite mit tollen Bildern und gutem Beschrieb findest du hier (oder unter www.bikeparkbuelach.ch)

13.09.2016


Bericht über Nils im Bike Park Bülach im ZH-Unterländer und Korrigenda zum Bericht

Im ZH-Unterländer von Morgen wird ein Bericht über Nils und seine Anstrengungen im Büli Bike Park erscheinen. Wir freuen uns, dass ein solcher Bericht möglich ist.


Aber: Dem Journalisten sind ein paar (ganz krasse) Fehler unterlaufen. Natürlich weiss Nils ganz genau, dass nicht er der Schöpfer des Parkes ist. Und er weiss auch ganz genau, dass viele Andere ebenso lange vor ihm und gleichzeitig mit ihm im Park gearbeitet und Schweiss vergossen haben. Da hat der Journalist ganz klar falsch zugehört, als Nils über sein Projekt berichtet hat. Zudem wird Nils das Geld nicht einfach zur Seite legen. Er wird aus dem Geld  Material bezahlen, Benzinkosten begleichen und auch Rückstellungen für die neue Park-Seite machen. 

Zum Bericht im ZH-Unterländer gehts hier.

11.09.2016

Swiss Epic 2016 mit Gü

Heute, 11.09.2016, reist Gü ins Wallis, um Morgen zusammen mit Thomas als Team „Ärzte ohne Schmerzen“ am 6tägigen Mountainbike-Etappenrennen  "Swiss Epic" teilzunehmen. 
Wir wünschen gutes Gelingen und unfallfreie Fahrt.

Zur Homepage des Swissepic 2016 gehts hier.

09.09.2016


Eine Spende für den Parkbauer Nils

Vor einiger Zeit lancierte Mäse eine Sammlung, um den Parkbauer Nils für seine Arbeit im Park einen kleinen Dank auszusprechen und ihn in seinen Bemühungen, den BüliBikePark auszubauen, zu unterstützen. Bei der Sammlung innerhalb der BüliBikeTigers kam ein schöner Batzen zusammen. 
Der gesammelte Betrag wird morgen, 10. September 2016, 16:00 Uhr von Mäse und den anwesenden Tigers dem Parkbauer Nils übergeben. 

Wer mag sein BüliBikeTiger-Shirt anziehen und am Samstag, 10. September 2016 um 16:00 Uhr ebenfalls im Park sein?

16.07.2016


Turmtour 2016

Gemäss Zeitungsausschnitt entsteht im Neeracher Riedt ein Aussichtsturm mit einer Plattformhöhe von 3.5 Metern. Das ist zweifelsohne ein Turm und wäre bei einer Turmtour ebenfalls anzufahren.

Viel Spass denen, die die Strecke irgendwann unter die Räder nehmen.

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03.07.2017

Mäse berichtet vom Swissman 2016

Samstag, 25. Juni 2016: 0200 Tagwacht. So begann mein Swissman-Tag 2016. Es galt das mitgebracht Frühstück zu geniessen, die letzten Vorbereitungen zu treffen, die Wechselzone im Lido in Ascona (Schwimmen / Rennrad) einzurichten und dann pünktlich um 0400 Uhr mit angezogenem Neopren beim Schiffsteg in Ascon aufs bereitstehende Schiff zu steigen. Uschi und Jürg, die sich bereiterklärt haben, mich auch dieses Jahr auf dem Weg von Ascona auf die Kleine Scheidegg zu unterstützen, warteten am Ufer und hofften wie ich, dass der Start tatsächlich um 05.00 Uhr draussen bei den Brisago Inseln wird stattfinden können. Das OK entschied dann kurzfristig, mit der Abfahrt des Schiffes zuzuwarten, denn es war offensichtlich, dass sich bereits in diesen frühen Morgenstunden Gewitter entluden. Um 0430 war dann klar, dass das Schwimmen aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste. Die Entscheidung der Jury war richtig, denn um 0445 Uhr entlud sich ein richtig heftiges Gewitter genau über Ascona, welches Gewitter doch ziemlich lange dauerte. Das Schwimmen im See wäre Selbstmord gewesen.
Anstelle des Schwimmens hatten wir, weil der Schwimmstart derart spät abgesagt wurde, eine Runde à 4 km zu laufen. Der Start wurde aufgrund der späten Absage des Schwimmens auf 05:45 Uhr festgelegt.

Die 4 km ging ich ziemlich schnell an, da ich aufgrund der kurzen Laufstrecke die Befürchtung hatte, dass ich nach Verlassen der Wechselzone ein Pulk bilden werde, in dem Radfahren richtig gefährlich sein würde.

Offenbar lief es mir aber richtig gut, denn ich war bereits kurz nach Verlassen der Wechselzone einigermassen alleine unterwegs. Ab dem Wechsel galt es dann, kräftig, aber nicht zu kräftig, in die Pedalen zu treten, denn der Weg war noch weit und der Tag noch lang.

Zuerst ging es entlang dem See in Richtung Bellinzona, dann links die Leventina hoch und schliesslich nach Airolo, wo es galt, die holprige Tremola zu bezwingen. In der Leventina hatten wir mit kräftigem Gegenwind zu kämpfen, immerhin war es aber trocken und angenehm warm. Mitte Tremola setzte dann heftiger Regen ein, der mich bis an den Furka begleitete. Beim Befahren der Furka nieselte es noch leicht, doch am Fuss der Grimsel setzte sich endlich die Sonne durch. So machte es dann richtig Freude, die schöne Bergwelt befahren zu können. Die Abfahrt hinunter nach Meiringen und weiter an den Brienzersee waren dann schlicht herrlich. Nach 180 km und 3‘500 Höhenmeter traf ich umd 13.25 Uhrr am Brienzersee in der Wechselzone ein, wo mich Uschi und Jürg in Empfang nahmen und ich die Veloschuhe gegen die Laufschuhe wechseln konnte. Zu Beginn der Laufstrecke galt es dann eine wirklich steile Rampe hinauf zu den Giessbachfällen zu bezwingen. Wer da zu schnell angeht, büsst das später mit aller Härte. Mit der Erfahrung von bereits zwei Swissman-Teilnahen lief ich in gutem, aber nicht zu schnellem Tempo los und konnte das angeschlagene Tempo sauber durchziehen. Ab Brienz begleitet mich Jürg mit dem Bike. So war ich nicht ganz alleine und war sicher, genügen Flüssigkeit und Nahrung zu mir nehmen zu können. Nach ca. 5 km setzte dann erneut starker Regen ein. Wir waren froh, war es nach wie vor angenehm warm und hielten wir uns nicht mitten in einem Gewitter auf. Der Regen begleitete uns dann bis ca. Km 18. Die Strecke führte von den Giessbachfällen kupiert weiter und schliesslich hinunter an den See, wo es in Richtung Böningen und Wilderswil flach weiterging. Ab Wilderswil stieg es kontinuierlich an. Richtig steil wurde es ab der Säumertaverne, ab wo mich Jürg zu Fuss begleitet. Die Rampen nach der Säumertaverne hatten es in sich. Weil ich die Kräfte zuvor aber gut eingeteilt hatte, konnte ich bis hinauf nach Grindelwald alles laufen und musste nicht am grossen Atlethen-Sterben, teilnehmen, welches hier einsetzte. Wer bis da nicht eingeteilt hatte, spürte den Swissman spätesten ab hier in aller Härte.
Da die Strecke ab Grindelwald richtig richtig steil war, war ab da vor allem Eilschritt angesagt. Es blieben noch 8 km bis zum Ziel auf der Kleinen Scheidegg.
Mein Ziel war es, wie die anderen Jahren, die Kleine Scheidegg noch bei Tageslicht erreichen zu können. Bald war uns klar, dass dies klappen könnte, war ich doch richtig gut unterwegs.

Schliesslich konnte ich mich zusammen mit Jürg freuen, um 18.53 Uhr, also 1.5 Stunden früher als in den beiden Vorjahren, im Ziel einzulaufen und von Uschi im Ziel in Empfang genommen zu werden. Das Wegfallen des Schwimmen hatte auf die Schlusszeit nur geringe Auswirkung, weiss ich doch aus den Vorjahren, dass ich für die 3.8 km im offenen Gewässer ca. eine Stunde benötigt hätte.Die Abfahrtzeit in Ascona blieb somit ungefähr gleich.

Es lief alles richtig gut. Uschi und Jürg, die für die Wechselzonen, die Verpflegung unterwegs und das Beheben allfälliger Notfälle zuständig waren, machten einmal mehr einen super Job. Jürg war auch richtig gut vorbereitet, mit mir den Marathon zu bewältigen. Besten Dank an die beiden super Supporter.

Rückblickend freue ich mich darüber, die 4 Laufkilometer, die Rennvelostrecke von 180 km mit 3‘500 HM und den Marathon mit 2‘000 Höhenmeter in der Zeit von 05:45 Uhr bis 18:53 Uhr bewältigt zu haben.

Eine offizielle Rangliste gibt es nicht. Das OK stellt einzig eine Einlaufliste mit den Ankunftszeiten ins Netz. Dies deshalb, weil sich jeder Teilnehmer, der die Strecke schafft und ins Ziel einlaufen kann, als Sieger fühlen darf.
Natürlich habe ich diese Liste trotzdem detailliert angeschaut. Ich bin schon ein wenig stolz, als Nr. 21 von 250 Athleten aus insgesamt 32 Nationen auf der Kleinen Scheidegg eingetroffen zu sein.



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20.06.2016

RAAM 2016; News betr. Philipp

Am Sonntag war dem FaceBook folgende Meldung zu entnehmen:

"Liebe Freunde und Fans, wir können euch die erfreuliche Nachricht überbringen, dass Philipp trotz seinen schweren Gesichtsverletzungen neurologisch KEINE Verletzungen hat und bereits mit uns kommunizieren kann. Er wird voraussichtlich in den nächsten Tagen von der Rega in die Schweiz repatriert. Wir hoffen wir können euch alle mit dieser Information etwas beruhigen. 

Das Team und die Familie 

Quelle Face Book 
Stand Sonntag Abend 21:00 Uhr"

Wir wünschen Philipp alles Gute.

19.06.2016


Mäke am (ultra harten) Gigathlon 2016

Mäke berichtet vom Gigathlon 2016:

Ja das liebe Wetter.

Jeannette und ich hatten uns den diesjährigen Gigathlon ein wenig anders vorgestellt. Nein nicht die Strecken deren Höhenmeter oder so, sondern der «Winterfrühling» der dem diesjährigen Gigathlon einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Auf den Pässen machten uns die tiefen Temparaturen mit gleichzeitigem Nebel und starkem Regen unser Vorhaben nicht einfacher.

Das Couple besteht aus zwei Athleten, wobei mindestens eine Frau und diese mindestens zwei Disziplinen an einem Tag absolviert. Nicht zu vergessen unser Profi-Supporter Uschi, die Ruhe in Person und immer mit dem richtigen Material am richtigen Ort.

Der Reihe nach, mit drei Couple-Teams vom Hochfeldener Lauftreff starteten wir am Freitag nach Erstfeld.

Nach erfolgtem Check In besprachen die Teams den bevorstehenden harten Samstag mit 3km Schwimmen,  42km/190hm Inline,  48km/1950hm Bike,  86km/2500hm Rennvelo und zu guter Letzt 23km/150hm Laufen

Es ist nicht einfach, so einen Tag mit vier verschiedenen Wechselzonen zu planen, sollten doch die Athleten das richtige Sportgerät mit den entsprechenden Kleidern und Verpflegung am richtigen Ort antreffen.

Samstagmorgen um 400 Uhr durften wir mit dem Zug von Erstfeld nach Tenero fahren.

Der Start mit dem Schwimmen viel ins Wasser oder besser gesagt dem Gewitter zum Opfer. Deshalb gabs als Ersatz eine Laufstrecke vom 11 km. Die anschliessenden Abschnitte konnten normal durgeführt werden. Wenn man diese Temperaturen von ca. 2 Grad im Sommer inkl. Regen auf den Pässen als normal bezeichnen kann.

Nach etwas mehr als 13 Stunden kam meine Couple Partnerin, Jeannette nach 2100 Uhr ins Ziel.

Dann heisst es Verpflegen duschen, Material und Sportgeräte für den zweiten Tag bereitstellen, um dann so gegen 2400 Uhr total geschafft ins Bett zu fallen.

Sonntagmorgen gings um 600 Uhr mit dem Zug nach Flüelen wo der Schwimmstart auf der gekürzten Strecke, 1.5km wegen zu tiefen Temperaturen 13.5 Grad, um 0720 Uhr losging.

Die folgenden Disziplinen, 22km/90hm Inline,  104km/3100hm Rennvelo,  45km/1600hm Bike und 22km/80hm Laufen, konnten wieder «normal» durchgeführt werden.

Auch diesen Tag beendeten wir nach knapp 14 Stunden um 2115Uhr. Das dies keine Selbstverständlichkeit ist bemerkten wir erst am Tag danach. Über einen Drittel der Couples hat den diesjährigen Gigathlon nicht beendet.

Überglücklich und voller Adrenalin fuhren wir mit unserem Mobil noch an diesem Abend zurück nach Bülach.

Jeannette & Maeke



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18.06.2016

RAAM 2016

Wie wir alle wissen, startete Philipp vor ein paar Tagen zum RAAM, auf welches er sich sehr intensiv und konsequent vorbereitet hat. Leider war dem FaceBook gestern folgende Meldung zu entnehmen:„Liebe Freunde und Fans. Leider müssen wir euch mitteilen, dass Philipp einen Velounfall hatte und das Rennen nicht beenden kann. Er ist in guter medizinischer Behandlung. Das Team

Schade, Philipp lag nach 834 Meilen sehr gut im Rennen. Details kennen wir (noch) nicht. Wir hoffen aber alle, Philipp hats nicht schlimm erwischt und erholt sich bald. Wir wünschen gute Besserung und senden Grüsse aus der Schweiz.

11.06.2016

4 Tigers reisen in den Süden (BBT-Woche 29.05. – 5.06.2016)

Mäse berichtet:

Angedacht war, dass wir, Gü, Cesi, Mäke und ich, ins Aostatal fahren, um dort die Trails geniessen zu können. Schon früh hat sich Gü um eine Unterkunft bemüht, eine gefunden und diese auch sogleich für uns vier reserviert. Wie viele beobachteten auch wir mit einem ängstlichen Blick die Wetterentwicklung in diesem Frühsommer. Mit Schrecken stellten wir fest, dass für das Aostatal in der von uns gebuchten Woche grottenschlechtes Wetter angesagt war. Kurzentschlossen änderten wir unsere Pläne, stornierten die Buchung in Aosta und reisten am 1. Juni 2016 nach Finale an der Ligurischen Küste, wo Cesi eine neue Unterkunft gefunden hatte.
In Finale erlebten wir wettermässig eine durchzogene Woche. Während die Sonne oft über dem Küstenstreifen lachte, hingen die Wolken über dem Hinterland, klammerten sich an die Berge und somit an die Bikespots und sorgten regelmässig für Regen. Ganz bikermässig nahmen wir den Regen zur Kenntnis, liessen uns das Biken aber nicht gänzlich vermiesen.
Das Zugeständnis ans Wetter war einzig, dass wir relativ spät den Frühstückraum betraten und unsere Touren nicht ganz lang wurden. Spass machte es trotzdem. Wir fuhren einige richtig tolle Trails und fanden, dank eines vaterländischen Verfahrers, einen von uns bislang noch nie gefahren Trail. Schnell waren wir uns einig, dass wir diesen Trail noch einmal fahren werden. Dies, weil der Trail derart super war und weil Mäke der Genuss des zweiten Trailteils nicht gegönnt war, da sich zu Beginn der Abfahrt sein Leerlauf verabschiedet hatte. Während Mäke der Strasse entlang nach Finalborge rollen musste, genossen wir anderen das von Hand angelegte Meisterwerk.
Der Besuch der Strecke des „24 Stunden Finale“ war ebenso ein Erlebnis. Da haben sich die Italiener mächtig ins Zeug gelegt und eine Strecke gebaut, die uns staunen liess. Die Runde à 10 km und 300 Hm ist so angelegt, dass ein „Normalbiker“ nur mit Mühe eine Runde bewältigen kann. Viele Kurven mit Anliegern, viele Singletrails und viele Anstiege, von denen man nicht wissen will, wie sie nach 24 Stunden im Sattel zu bewältigen sind. Uns machte es Spass, weshalb wir die Runde gleich 2 x unter die Räder nahmen.
Das Biken in Finale machte richtig Spass – vor allem dann, wenn die Sonne schien. Dank der Unbeständigkeit des Wetters war es Mäke nämlich möglich, einige seiner 3 Plattfüsse bei Sonnenschein zu flicken.

Der Wechsel unserer Feriendestination nach Finale war definitiv kein Fehler. In Finale gab es Sonne und Regen, in Aosta hätte es wohl eher Regen und teilweise auch Schnee gegeben. Und Finale ist halt schon eine Gegend, die auch den nach Karte fahrenden Bikern sehr viel bietet. Mir machte es Spass und ich genoss das Biken, die Pausen nach dem Biken in der Strandsonne und auch die gemütlichen Nachtessen im Zentrum des hübschen Städtlis Finale.

Dass wir bereits am Samstag aus Finale abreisten, vorgesehen war der Sonntag, konnte uns den Spass an der Woche nicht verderben. Auch dieser Entscheid war richtig, durften man die Heimreise nämlich vielmehr schwimmen statt fahren nennen.

Ich sage danke an Cesi, Mäke und Gü für die tolle Woche und würde sagen: Gerne wieder – Jungs.





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24.05.2016

Jörg berichtet von einer unvergesslichen Bikewoche im Diois-Gebiet:

29.4.-6.5. Tiger-Woche im Diois

Singletrails – Megatrails – Hugenottentrails

Flow-Country…

Fast unvorstellbar sind die Trailschätze, die sich im Diois verbergen. Was wir hier befahren haben, ist schwer in Worte zu fassen – die Emotionen bewegten und wirken noch nach. Täglich wähnten wir uns in einem wahr gewordenen Trailtraum und konnten kaum nachvollziehen, was wir gerade erleben. Während dem Befahren der Trails löste sich uns oft ein herzhaften „Juchzer“ und nach jedem Trail - und davon gibt es viele – blieben wir ungläubig stehen und klatschen uns ab. Die Steigerung von Megatrail waren die Hugenottentrails, die unglaublich flowig daherkamen; einfach einmalig und fun pur!

10 Tigers, Cesi, Röbi, Chrigel, Tommi, Beat, Jürg, Walti und Jörg aus dem Raum Bülach zusammen mit unseren beiden Bündner Freunden Noli und Erwin und unserem Superguide Luki Stöckli fuhren mit zwei Miet-Büssli von Bülach nach Boulc im Diois, einer wunderbaren Naturlandschaft in den nördlichen Dauphine-Alpen zwischen Grenoble und Valance. Wir bezogen Quartier im Landgasthaus „La Salamandre“ und wurden von Luc und Florence bestens bewirtet. Wir logierten einfach aber in gemütlicher Umgebung. Röbi machte unerwartet Bekanntschaft mit Bettwanzen, die ihre unverkennbaren Spuren hinterliessen, die er aber mit bewundernswerter Gelassenheit meisterte.

Die Umgebung des 4500-Einwohner Städtchens Die, das Zentrum unseres Tourengebietes, ist provenzialisch geprägt. Weinbau, Nussbäume und Lavendelfelder gedeihen auf fruchtbaren Böden der Talschaft. Das Diois wird auch als das Biotal Frankreichs bezeichnet. Verwinkelte Täler, unzählige kleine Passübergänge, Kreten, Gipfel, Felswände, Schluchten und Kämme sowie auch sanfte Hochebenen prägen die Szenerie unserer herrlichen Bikeumgebung. Luki kennt sich wie immer bestens aus und zeigt uns traumhafte Trails. Er plant die Touren oft so, dass je nach Gusto nach einer ersten oder zweiten Schlaufe eine Kaffeepause in einem lauschigen Café eingebaut oder aber noch einmal eine neue Entdeckungstour in Angriff genommen werden kann. Es bleibt auch Zeit für eine genüssliche Weinprobe auf einem Weingut oder für einen Bummel durch den Wochenmarkt von Die.

Nach anfänglich eher kühlen Verhältnissen klart das Wetter im Laufe der Woche immer mehr auf, so dass wir zum Schluss mit kurzem Dress unterwegs sind. Den krönenden Abschluss machen wir mit einer langen Schlusstour ins Vercors-Massiv, wo wir vereinzelt noch durch Schnee fahren. Wir geniessen während der Mittagzeit eine herrliche Aussicht und über uns kreisten fünf Adler. Mit einem nicht endend wollenden Mega-Hugenotten-Flow-Downhill brausen wir zurück nach Die und schliessen unsere unvergessliche Bikewoche mit unserer verschweissten Bikegruppe ab. Alles hat ein Ende doch die nächste Bikewoche in der Region Mont Vantoux ist bereits geplant. Wir freuen uns jetzt schon darauf!   

Jörg



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19.05.2016

Race Across America 2016 

Einen kurzen Abriss über das was hinter uns liegt:
Im Winter 2013/2014 entschloss ich mich am Race Across America kurz RAAM, dem längsten Non Stop Radrennen der Welt, teilzunehmen. Damit das überhaupt geht, musste ich mich zuerst qualifizieren. Dies gelang mir erfolgreich am Ittiger Radmarathon im Sommer 2014. Seit da laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Flüge, Fahrzeuge, Hotels organisieren. Begleitcrew zusammenstellen, Budget und Sponsoring aufgleisen, viel trainieren, Material testen, verschiedene Esswaren ausprobieren, Körpergewicht als Reserve zulegen und eine Menge anderer Dinge die zu erledigen sind.
Jetzt zwei Monate vor dem Start kann ich sagen wir sind echt top im Plan. Flüge, Fahrzeuge und Hotels sind gebucht, die Begleitcrew steht fest und ist wie ich top motiviert. Um Das Budget zu erreichen heisst es nun noch die letzten 11 Timestations „zu verkaufen“.

Vom Training her sieht es folgendermassen aus. I
I
ch habe mir vorgenommen vom 1. Dezember 2015 bis zum 31. Mai 2016 rund 10'000 Kilometer abzustrampeln. In Stunden ausgedrückt bedeutet dies rund 350 bis 370 an der Zahl. Diese habe ich mir dann auf die entsprechende Anzahl Wochen aufgeteilt und bin zur Zeit rund 20 bis 25 Stunden in der Woche auf dem Velo. Der Essensplan steht, und vier Kilogramm habe ich seit Dezember 2015 zugenommen. 

Aktuell wird meine Facebook Seite https://www.facebook.com/b2rs.ch/ zum RAAM Newsportal umgekrempelt. Ab sofort findest du laufend News zu den Vorbereitungen und während des Rennen kannst du dich laufend über den Zwischenstand meines Abenteuers informieren. 

Für Fragen stehe ich dir gerne jederzeit zur Verfügung. 

Philipp und Crew

 

 

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17.04.2016

Simon berichtet vom Shimano Epic Enduro 2016

Wir danken Simon für seinen ausführlichen Bericht:

ja das shimano epic war wirklich episch in fast jeder hinsicht. die anreise mit 850km war schon eine herausfoderung. das rennen fand irgendwo in einem verschlafenen kleinen kaff statt, etwa 120km von montpelier entfernt. infrastruktur; fehlanzeige. das einzige restaurant war das festzelt. wir haben uns dann fuer eine pizza aus der garagenpizzeria entschieden, wo ein frau nebenbei an drei abenden einen kleinen pizzaservice fuehrte. das zelt konnten wir auf einem verlassenen alten camping platz aufstellen, das wars dann aber schon. beim einschreiben wurde das bike penibel genau kontrolliert und beschriftet, damit ja keine defektes teile ersetzt werden konnten am rennen.

start war am sonntag morgen um 5.15 uhr. wir wollten so lange wie moeglich schlafen und haben uns als greenhorns nichts dabei gedacht. prompt standen wir dann zuhinterst beim start. eigentlich ja nicht schlimm, da wir ja noch ueberholen koennen beim rauf fahren, dachten wir uns, nur leider war die strasse schmal und alle anderen hatten genau die gleiche idee. dies fuehrte dann leider dazu, dass in der ersten abfahrt recht viel stau herschte. allerdings war ich froh ueberhaupt runterfahren zu koennen, denn lupine hat einen kaelteschutz sensor eingebaut. wenn sie zu kalt ist brennst sie nicht.....haha, genau das habe ich gebraucht. also demontierte ich die lampe von meinem helm und steckte sie in meine hose. nach dem zweiten versuch brannte sie dann endlich und ich konnte losfahren in den beschriebenen stau.

die zweite abfahrt war dann bereits bei tageslicht, die sonne stand aber so tief und blendete, dass es auch da nicht ganz einfach war. ca. um 9 uhr war ich zurueck von der ersten rund, konnte mich im startgelaende verpflegen und machte mich dann auf die zweite runde mit dem laengsten anstieg; 800hm mit langen steilen schiebepassagen. auf dem hochplateau angekommen mussten weitere 10km transfer zum start der 4. stage  gefahren werden. ich freute mich richtig auf die abfahrt, aber da wusste ich noch nicht was auf mich zukommt. 25min voll gas runter auf treppenartigen steinwegen mit extrem vielen fahrern auf der strecke, hohen drops und fiesen steinkanten, richtige plattenkiller. schon nach kurzer zeit schmerzte der ganze koerper nur noch und da folgte dann noch die gegensteigung und ein ende war noch nicht abzusehen. das gluecksgefuehl endlich anzukommen war gross, aber die schmerzen doch noch etwas groesser. nach kurzer erholungszeit endeckte ich ploetzlich otti mein kollege. er war auch gerade angekommen. er hat mich am start einfach stehen lassen und ist davongezogen. der grund fuer den zusammenschluss war leider ein platten bei ihm inkl. gebrochener carbonfelge. wir beschlossen gemeinsam weiter zu fahren und die naechsten stages in angriff zu nehmen. um etwa 13 uhr hatten wir dann die zweite runde und total 6 stages geschaft. 8h waren wir zu dem zeitpunkt schon unterwegs. eigentlich genug fuer einen tag, doch die dritte runde stand noch aus. frisch verpflegt machten wir uns auf die dritte runde. die beine drehten fast nicht und es galt die energie gut einzuteilen, schliesslich zaehlte ja dann die zeit beim runterfahren. zum glueck waren wir muede beim start der naechsten stage, denn sonst haetten wir uns vermutlich in die hosen gemacht; extrem steil und eng mit losem untergrund, wurzeln und steinfeldern, dazwischen noch fahrer die den weg versperrten und ueberholt werden mussten. nach 7 min war der spuk vorbei und der naechste aufstieg stand auf dem plan, leider. mitlerweilen haben wir uns mit anderen fahrern zu einer losen leidensgemeinschaft zusammengeschlossen und uns gegenseitig aufgemuntert weiter zu machen. endlich oben folgte die stage jurassic park. kurz knackig, durch dichten wald und nur 2min 30 lang. dann der letzte aufstieg des tages nach ca. 11h , leider nochmals richtig fiess steil und kraefteraubend. haha wir haben es geschaft, nur leider haben wir die rechnung ohne die letzte stage gemacht. die stage forderte nochmals alles und waere auch in erholtem zustand eine echte herausforderung gewesen. unten war ich dann wirklich wirklich platt. ich dachte ich muesste sterben. der hammermann hatte zugeschlagen, zum glueck erst nach der letzten stage, dafuer um so extremer. leider mussten wir noch ca. 10km zurueck zum ziel fahren. irgendwann schafte ich es noch ein gel in mich rein zu druecken, das x-te an dem tag, und der bauch konnte es erfolgreich verarbeiten. so gelang es dann nach 13.15h das ziel zu erreichen und die goldene shimano epic auszeichnung entgegen nehmen zu koennen.

otti und ich waren uns einig; es war das haerteste und krasseste rennen das wir bis dahin gemacht hatten, eben richtig episch. ueber die anschliessende rueckreise bereichten wir in der naechsten folge epischer erlebnisse........


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10.04.2016

Wir gratulieren Tanja und Frederic zu Mea

Heute, 10. April 2016 kam Mea im Spital Bülach zur Welt. Alle sind wohlauf. 
Wir gratulieren herzlich, freuen uns mit Tanja und Frederic und heissen Mea willkommen.

07.04.2016


Simon startet am Shimano Epic Endouro 2016 

naechsten sonntag fahre ich am shimano epic. ein enduro rennen mit 110km und 4800hm, alles wird selber gefahren! die zeit zaehlt wie ueblich bei enduro rennen nur auf den spezialpruefungen die meistens downhill sind. gegensteigungen sind aber auch moeglich.

die vorbereitungen laufen seit ende november. mein crash an weihnachten ist mir da leider etwas in die quere gekommen aber sonst sollte jetzt alles passen.

das neue pivot mach6 habe ich auf la palma ausgiebig getestet und hier dann noch etwas optimiert. schaltung habe ich eine sram xx1  mit einer race face next sl kurbel, raeder super cylce carbon felgen mit 35mm und conti trailking 2.4 reifen, tubless montiert mit caffe latex. als gabel kommt eine fox 36 zum einsatz und der daempfer ist ebenfalls von fox, ein float x evol. sattelstuetze habe ich eine 9point8 fallline mit 150mm verstellbereich montiert. lenker kommt auch von super cycle; carbon mit 760mm, der vorbau und das steuerlager kommen aus dem hause loaded. pedale fahre ich die neuen ht t1 enduro klickpedale. gewicht kompl. liegt bei ca. 12,5kg.

nun heisst es noch gut erholen, alles vorbereiten und packen. am samstag ist dann bereits anreise. werde dann einen erlebnisbericht nachliefern.






11.02.3016


Aostatal 2016; 29.05. – 05.06.2016

Einige BüliBikeTigers werden vom 29.5. bis zum 5.6.2016 im Aostatal biken. Gü hat bereits eine Unterkunft für die bisher angemeldeten Gü, Cesi, Mäke, Walti und Mäse reserviert. Die An- und Rückreise erfolgt mit eigenen PW's. Hat noch jemand Lust, in diesem Bikeparadies Trails zu rocken? Bislang hat‘s im reservierten B&B noch freie Plätze. 
Wer Lust hat, soll sich via Homepage (Kontakt) melden oder sich direkt an Mäse oder Gü wenden.  Nach dem 19. Februar 2016 müsste dann selber für eine Unterkunft gesorgt werden. 

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01.02.2016

RAAM 2016 – das grosse Ziel von Philipp

Philipp hat sich für die 4‘800 km quer durch die USA zwei ultra tolle Rennmaschinen zusammengebaut. Hier paar Bilder dieser Spezialanfertigungen. Die Originale sind bei Philipp im Shop zu bestaunen:


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